Sabine far far away


Lesotho
Oktober 2, 2008, 11:12
Gespeichert unter: Südafrika 2008

 

Und wieder hab ich eine Reise getan… letzten Mittwoch gings los in das Königreich Lesotho. Mittwoch war hier Feiertag und dann bietet sich so was natürlich an ;-)

Lesotho gehört nicht zu Südafrika, wird aber komplett von Südafrika umgeben. Und wenn man in Lesotho ist kommt man sich wirklich vor wie in Afrika.

Anscheinend hatte es da letzte Woche auch noch Schnee… und jeder meinte, wir sollen uns auch warm anziehen – wir werden sicherlich frieren. Gut, also auf zum Einkaufen: Winterjacke, Schal, Mütze und Handschuhe. Wir waren gewappnet. Das Wetter hatte sich dann aber wohl zum positiven entwickelt – Sonnenschein, blauer Himmel und zwischen 15 und 25 Grad. Aber es ist auch total wichtig, in Südafrika mal ne Winterjacke gekauft zu haben ;-)

 

Dienstagabend hatten wir noch ein wenig Ärger mit der Autovermietung. Hatten uns drei Geländewagen gemietet, weil Straßen gibt es in Lesotho nicht… nach drei Stunden hatten wir aber unsere Fahrzeuge und unserem Urlaub stand nichts mehr im Wege.

Um 5 am nächsten Morgen gings los. Ganz schön früh, aber hatten ne ganz schöne Strecke vor uns. Abends um 5 sind wir im Backpacker angekommen. Hatten so runde Häuschen zum Schlafen und um 10 war dann kein Strom mehr da… Nur noch Lagerfeuer… wenn das mal nicht „back to the roots“ ist :-)

Lagerfeuer war aber echt cool. Mitten im Wald, der Sternenhimmel über einem und dann noch mit der Gitarre Lieder singen. Wie damals im Ferienlager…. ;-)

 

Am nächsten Tag hatten wir ne ganz tolle Idee: Lesotho auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Ich war ja total begeistert von der Idee. Meine Begeisterung konnten schon anfangs nicht alle teilen und ich dann auch nicht mehr, als ich auf diesem Hengst gesessen bin. So ein Pferd kann schon ganz schön hoch sein (es waren anscheinend nur Ponys…). Gut, an die Höhe gewöhnt und langsam locker geworden und aufrecht gesessen und nicht mit den Armen um den Hals vom Pferd, ging es dann los. Berg auf, berg ab. Berg auf ist sehr angenehm, sag ich euch…. Berg ab überhaupt nicht… vor allem in den Bergen. Ein falscher Schritt vom Pferd und ich wäre mit Fury in den Tod gestürzt und so kräftig hat er beim Besten Willen nicht ausgesehen. Nach der ersten Pause hat mir dann mein Arsch schon so weggetan, dass ich für mich beschlossen hatte, keinen neuen Sport für mich entdeckt zu haben :-)

Am Schluss sind wir dann aber auch noch ein bisschen galoppiert und das war dann wiederum ziemlich cool. Mal schaun, ob ich das hier in East London am Strand doch noch mal wiederhole.

 

Den dritten Tag haben wir dann wieder komplett im Auto verbracht… von links nach rechts durch Lesotho. Beeindruckend! Aber auch anstrengend, weil wie schon erwähnt, sind die Straßen nicht gerade ausgebaut dort. Im Backpacker am Sani Pass angekommen, hatten wir dieses mal auch etwas länger Strom ;-)

Am vierten Tag sind wir  noch ein bisschen gewandert. Die Wanderung hätte ca. 3 -4 Stunden dauern sollen. Wir haben 6 Stunden gebraucht. Vielleicht lag es daran, dass wir irgendwann den falschen Weg eingeschlagen haben. Sind mitten im Berg gestanden, weit und breit kein Weg mehr. Wo solls nun lang gehen…. Gerade aus, nach unten oder nach oben. Schien alles nicht so die beste Idee. Aber todesmutig, wie wir ja schon beim Ausritt mit den Pferden waren, haben wir es gemeistert und sind gerade so beim Einbruch der Dunkelheit nach Hause gekommen.

 

Am 5. Tag war dann wieder Autofahren angesagt…. Somit sind wir 3 von 5 Tagen im Auto gesessen. Aber war trotzdem sehr toll und erlebnisreich.

 

Bilder kommen noch – Geduld!

Wrid wohl erst Sonntag werden… nachdem morgen Abend bzw. Samstag schon das nächste Abenteuer wartet.

Dazu aber mehr nächste Woche – wenn ich dann noch schreiben kann ;-)


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