Sabine far far away


Tibet, Schweden, China & Deutschland
Juni 24, 2008, 5:21
Gespeichert unter: Peking 2008

 

 

Letzte Woche war mal „Essen“ angesagt und das nicht nur beim „Suppen-Japaner“ oder „Spieß-Chinesen“ um die Ecke.

 

Nachdem die Visa-Stelle mir nahe gelegt hatte, bei meinen Sightseeingtouren Tibet außen vor zu lassen ;-) , hab ich mir Tibet nach Peking geholt. Ich war in einem der wenigen tibetischen Restaurants in Peking. Kaum drin gesessen, kam man sich vor wie in einer anderen Welt – zumindest nicht mehr wie in Peking. Das Ambiente war cool – singende und tanzende Tibeter, die irgendwann im ganzen Restaurant getanzt haben und auch die Gäste miteinbezogen hatten. So hat man sich irgendwann mehr als auf einem Familienfest gefühlt, als ich einem Restaurant. Und auch das Essen war anders – Yak durfte dabei natürlich nicht fehlen. War lecker, aber fettig – nachdem mich Fett am Fleisch nicht unbedingt begeistert, war es sehr mühsam diesen zähen Büffel zu essen… versucht mal mit Stäbchen Fett vom Fleisch zu trennen ;-) .

Schweden… ich war nicht schwedisch essen, aber beim Tibeter wurde ich von einem Schweden begleitet, der mit mir im Flugzeug von Hong Kong nach Peking saß und auf Geschäftsreise in Peking unterwegs war. Er hat mir super viel über Schweden erzählt, was wirklich interessant war, weil ich Schweden bisher nur mit IKEA in Verbindung gebracht habe.

 

Dann waren wir letzte Woche auch noch typisch chinesisch essen – Hot Pot. Man könnte auch chinesisches Fondue sagen. Sehr lecker und der mit Nudeln tanzende Chinese war dann noch das      i-Tüpfelchen.

 

Und auch mal wieder deutsch gegessen – braucht man ab und zu einfach. Aber nicht hier im Paulaner oder in einem sonstigen deutschen Restaurant. Nein!! Wir haben gegrillt… bei uns im Garten… Grill und Kohle gekauft, richtig „deutsches“ Baguette, Salat – und los gings. Auch wieder sehr lecker!

 

Am Sonntag war ich hier beim Fotograf. Ist super günstig hier und man bekommt doch sehr viel für das wenige Geld. Hatte den ganzen Tag gedauert und am Ende des Tages war ich dann froh, dass es vorbei war. Den ganzen Tag in die Kamera zu lächeln, kann doch auch anstrengend sein.

 

Und so zog eine weitere Woche wie im Flug (mit dem stärksten Smog der letzten Wochen) ins Land.