Sabine far far away


Hong Kong
Juni 16, 2008, 6:52
Gespeichert unter: Peking 2008

 

 

Ich bin ein Beijinger – zumindest für die nächsten 30 Tage.

 

Die Ausreise nach Hong Kong und Einreise nach China waren problemlos und nun kann ich bis zum 12. Juli in Peking bleiben.

 

Der Trip nach Hong Kong war genial – mir fehlen echt die Worte. Hong Kong vereint so viele unterschiedlichen Dinge – das alte Hong Kong, die neuen, modernen Wolkenkratzer, der Hafen und kaum 30 Minuten weiter im Süden einen Strand, von dem man nur träumen kann. Es liegt alles sehr nahe beieinander, so dass man Hong Kong zum Teil zu Fuß erkunden kann. Die Leute sind auch sehr freundlich und hilfsbereit dort. So hab ich Max, ein in Hong Kong lebenden Pakistaner, kennen gelernt, der mich dann spontan am Samstagnachmittag für ne Stunde durch Hong Kong geführt hat.

Der Verkehr ist auch deutlich besser als in Peking. Zum Großteil gibt es nur zweispurige Straße und man fährt auch zivilisierter.

 

Das Wetter hatte nun nicht unbedingt ein Einsehen mit mir. Wobei wenn man bedenkt, dass noch eine Woche davor Hong Kong fast unter Wasser stand, waren die Regenfälle am Wochenende wohl harmlos.

Zudem war die Zeit in Hong Kong viel zu kurz. Nachdem ich 3 Stunden später als erwartet im Hotel ankam, war der Freitag somit schon so gut wie gelaufen. Der Flug hatte Verspätung und insgesamt hatte ich schon angenehmere Flüge – ich weiß jetzt was Luftlöcher sind. War alles sehr beunruhigend und die Stewardess, die gegenüber von mir saß und krampfhaft versucht hat sich im Sitz festzukrallen, hat mir nun auch nicht unbedingt ein sichereres Gefühl vermittelt.

 

Der erste Eindruck von Hong Kong war anders als erwartet und vor allem ist es anders als Peking. Mein Hotel war im alten Hong Kong und dort sieht es teilweise ziemlich runtergekommen aus, was aber schon wieder ein gewisses Flair hat – zumindest bei Tag. Bei Nacht weniger, so kam es dann schon vor, dass man auf dem Weg heim in der Dunkelheit über Menschen gestolpert ist, die auf der Straße schliefen. Ist für schreckhafte Persönlichkeiten wie mich eher weniger was, aber bin trotzdem gut im Hotel angekommen. Kaum 5 Minuten weiter war dann das Barviertel, wo das Nachtleben tobte – krasser Gegensatz.

 

Eigentlich blieb mir ja nur der Samstag in Hong Kong – Freitag spät angekommen, Sonntag wieder recht früh los Richtung Flughafen. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten (Orientierungsschwäche meinerseits, kein Geld da fremde Währung – Geldautomat unauffindbar) hab ich mich aber glaub ich ganz gut geschlagen und hatte dann letztendlich sehr viel von Hong Kong gesehen, zumindest was man so alles an einem Tag sehen kann: Hafenpromenade bei Tag und Nacht, Victoria Peak mit der Peak Tram, Fahrt mit der Star Ferry und der Tram, Symphony of Lights, Ladiesmarket, Temple Street Nightmarket, Avenue of Stars, SoHo, Lan Kwai Fong und last but not least shopping.

 

Und jetzt heißt es dann erst mal wieder arbeiten und Peking erleben. Was ganz schön ist, weil so Wochenendtrips doch auch anstrengend sein können.

 


2 Kommentare bis jetzt
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Hey Bienchen,
wer Hong Kong und Peking schafft, hat sicher keine Orientierungsprobleme. Ich hoffe, dir wird´s nach deiner Asien-Reise in „Schdurged“ nicht langweilig. Wir hoffen auch, daß dir noch „Spätzla“ und „Wuschdsalad“ schmecken.
Mach trotzdem so weiter.
Viele Grüße aus dem verregneten Allgäu.
Deine Wangener

Kommentar von Gotte

Hallo, der Ralf sagt, wer Schlangen und Seesterne ißt, der ißt auch kleine Kinder. Von Oma hat mann immer nur Süßspeisen verlangt, weil man schleckig war. HAHAHAHA. Von Oma und Opa schöne Grüße.
PS: Bring die Schuhe mit die kann der Angele richten,
wers auch sagt ????

Kommentar von Tante Andi




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